Acht Beiträge aus dem Lotteriefonds

Der Regierungsrat hat 1,079 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds für gemeinnützige Projekte verschiedener Sparten freigegeben. Davon gehen 500’000 Franken an den Jüdischen Schulverein Zürich.

Weil der Verein die bisherige Liegenschaft seiner Mädchenschule in Zürich verlassen muss, hat er ein Projekt für einen Neubau an einem anderen Standort in Angriff genommen. Der Neubau für rund 350 Schülerinnen der Unter-, Mittel- und Oberstufe ist auf rund 12,5 Millionen Franken veranschlagt. Mit dem Lotteriefonds-Beitrag unterstützt der Regierungsrat die notwendigen zusätzlichen Sicherheits- und Alarmanlagen.

Das Zentrum für Gerontologie an der Universität Zürich plant ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt mit musikalischen Improvisationen für demenzerkrankte Menschen, die mit Musik emotional oft gut angesprochen werden können. Ziel ist es, mit dieser Methode später in mehreren Alters- und Pflegeinstitutionen arbeiten zu können. Für dieses Pilotprojekt hat der Regierungsrat 240’000 Franken aus dem Lotteriefonds freigegeben.

Mit einfachen Mitteln, unter anderem mit versenkten Brunnentrögen, will die Stiftung Info fauna der vom Aussterben bedrohten Gelbbauchunke zu mehr Lebens- und Fortpflanzungsräumen verhelfen. Für ein Projekt in der Region Zimmerberg sowie speziell in den Gemeinden Horgen und Wädenswil hat der Regierungsrat aus dem Lotteriefonds
111’000 Franken freigegeben.

Weitere Lotteriefonds-Beiträge gehen an die Stiftung zur Förderung einer behindertengerechten baulichen Umwelt für deren neuen Bürostandort (150’000 Franken), den Verein Archäologie mobil für einen Archäologie-Ausstellungswagen in den Ostschweizer Kantonen (45’000 Franken), die Schweizerische Gesellschaft für Industrie- und Technikgeschichte für ein Industriekultur-Projekt (20’000 Franken) sowie zwei Druckkostenbeiträge an Bücher über unveröffentlichte Tagebücher von Augusto Giacometti (5000 Franken) und über Wasserfälle, so genannte Giessen, im Tösstal (8000 Franken).