AKB setzt auf neue Software von Contovista

Schlieren ZH/Aarau – Die Aargauische Kantonalbank (AKB) nutzt als zweite Schweizer Bank das neue Multibanking-Werkzeug des Schlieremer Fintechs Contovista. Dadurch können E-Banking-Kunden der AKB auch Konten von Drittbanken verwalten.

Contovista entwickelt Software-Lösungen für Banken. Zu diesen Produkten gehört beispielsweise der Business Finance Manager (BFM), ein Finanzassistent, der von Banken über das E-Banking oder Kundenportal angeboten und von KMU genutzt werden kann. Die AKB hat den BFM bereits seit einiger Zeit in ihr E-Banking integriert und nutzt jetzt auch ein neues und ergänzendes Modul, wie aus einer Medienmitteilung von Contovista hervorgeht.

Somit ermöglicht die AKB als zweite Schweizer Bank ihren Kunden, im Online-Banking auch Konten von Drittbanken zu verwalten. „So lässt sich mit nur einem Log-in die Liquidität aller berücksichtigten Konten über ein zentrales Finanzcockpit verwalten“, beschreibt Contovista den Vorteil des Multibanking-Moduls. Bei dessen Integration sind AKB und Contovista von Swisscom und Crealogix unterstützt worden. „Wir wollten zu den ersten Banken mit einem solchen Angebot gehören und unsere Rolle als Hauptbank stärken“, wird Patrick Küng in der Mitteilung zitiert, Mitglied der AKB-Geschäftsleitung. Wie Contovista in Bezug auf eine Studie erläutert, verfügen 60 Prozent aller KMU über mehr als eine Bankverbindung.

Contovista wurde 2013 gegründet und ist Mitglied von Start Smart Schlieren. jh