Amerikanischer Mediziner-Verband eröffnet Regionalbüro an der UZH

Zürich – Die Medizinische Fakultät der Universität Zürich (UZH) übernimmt den Sitz und die Leitung des europäischen Regionalbüros der Alliance of Academic Health Centers International (AAHCI). Botschafter wird der Dekan der Medizinischen Fakultät der UZH zusammen mit einem italienischen Kollegen.

Die Medizinische Fakultät der Universität Zürich wird neue Gastgeberin des Regionalbüros der Alliance of Academic Health Centers International (AAHCI). Sie übernimmt laut einer Medienmitteilung den Sitz und die Leitung des europäischen Regionalbüros der AAHCI von der Universität Maastricht, die bis Juni 2020 Gastgeberin war. Die regionalen Botschafter werden Frank Rühli, Dekan und Professor der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich, und Luciano Saso, Professor an der Fakultät für Pharmazie und Medizin der Sapienza Universität Rom.

„Es ist ein echtes Privileg für mich, gemeinsam mit Prof. Saso das europäische Regionalbüro der AAHCI zu leiten. Die Förderung der Grundwerte der Wissenschaft durch internationale Zusammenarbeit ist für die Gesellschaft von grösster Bedeutung, insbesondere in diesen schwierigen Zeiten“, wird Frank Rühli in der Medienmitteilung zitiert.

Gemeinsam wollen Rühli und Saso neue Kooperationen ermöglichen und die Mitglieder des Verbandes unterstützen. Des Weiteren soll das neue Regionalbüro in Zürich Bildungsprogramme, den Austausch über Erfolgsmodelle sowie die Erfassung und Analyse von Daten ermöglichen.

Die Association of Academic Health Centers International ist eine Tochtergesellschaft der Association of American Medical Colleges (AAMC) mit Sitz in Washington D.C.. Zu dem gemeinnützigen Verband AAMC gehören 155 akkreditierte amerikanische und 16 kanadische medizinische Hochschulen, 400 Lehrkrankenhäuser sowie mehr als 70 akademische Gesellschaften. Ziel der AAMC ist es, die „Gesundheit der Menschen auf der ganzen Welt durch medizinische Ausbildung, Gesundheitsversorgung, medizinische Forschung und Zusammenarbeit mit den Gemeinden“ zu verbessern. ko