Crowdhouse lanciert digitales Bieterverfahren

Zürich – Crowdhouse stockt sein Dienstleistungsangebot um ein digitales Bieterverfahren auf. Es soll insbesondere für Liegenschaften angewendet werden, deren Eigener rechtlich zur Durchführung eines Bieterverfahrens verpflichtet sind. Vermittlungen zu Fixpreisen bleiben bei Crowdhouse die Regel.

Die Plattform von Crowdhouse bringt Verkäufer von Immobilien mit potenziellen Käufern zusammen. Bisher hat das Zürcher Fintech-Unternehmen die angebotenen Immobilien dabei zu Fixpreisen vermittelt. Nun bietet Crowdhouse auch ein vollständig digitales Bieterverfahren an.

„Es gibt Käufer- und Verkäuferschaften, die für die Transaktion ihrer Liegenschaft die Durchführung eines Bieterverfahrens wünschen oder rechtlich zur Durchführung eines solchen Verfahrens verpflichtet sind“, wird Crowdhouse-CEO Robert Plantak in einer entsprechenden Mitteilung des Unternehmens zitiert. „Anstatt diese Zielgruppen kategorisch auszuschliessen, haben wir uns überlegt, wie wir unsere Technologie nutzen und ihnen auf unserer Plattform einen signifikanten Mehrwert bieten können.“

Das digitale Bieterverfahren von Crowdhouse ist in zwei Phasen unterteilt. In einer ersten Phase können interessierte Käufer die Unterlagen der angebotenen Immobilien auf der Plattform abrufen und digital ein unverbindliches Angebot eingeben. Vor Einleitung der zweiten Phase gibt Crowdhouse das höchste dieser Angebote allen Mitbewerbern bekannt. Im Anschluss können alle Bieter die Liegenschaft real in Augenschein nehmen und allenfalls ein verbindliches Kaufangebot abgeben.

Die Durchführung eines Bieterverfahrens soll bei Crowdhouse aber die Ausnahme bleiben. Es werde „dort zum Zuge kommen, wo die entsprechende Liegenschaft, der vorgesehene Business-Case und die individuellen Bedürfnisse der Verkäuferschaft dafür sprechen“, erläutert Plantak. „In vielen Fällen bleibt die fixpreisbasierte Vermittlung die bessere Lösung.“ hs