Cytosurge gliedert 3D-Druck-Einheit aus

Glattbrugg ZH/Buchberg SH – Cytosurge hat die FluidFM-Technolologie ursprünglich für die biologische Forschung konzipiert. Seither hat die Firma diese für neue Anwendungen im Bereich Mikro-3D-Druck weiterentwickelt. Nun gründet sie ein Spin-off, das sich ausschliesslich auf 3D-Druck fokussiert.

Cytosurge mit Sitz in Glattbrugg wurde 2009 als eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet. Die Firma stellt mit ihrer FluidFM-Technologie Mess- und Mikromanipulationsinstrumente für die Spitzenforschung im Bereich der Nanotechnologie her. In den vergangenen Jahren hat sich Cytosurge auch verstärkt auf den kommerziellen Einsatz seiner FluidFM-Technologie konzentriert. Damit lassen sich nämlich winzige und komplexe Metallbauteile mittels 3D-Druck herstellen. Dies ist beispielsweise für die Produktion von Uhren oder Halbleitern interessant.

 

 

 

Cytosurge hat nun ein Spin-off gegründet, das ausschliesslich den Bereich 3D-Druck vorantreiben soll, wie es in einer Mitteilung heisst. Damit will das Unternehmen laut CEO Pascal Behr noch stärker auf die Bedürfnisse der Hauptzielmärkte eingehen. Zu diesen zählt er unter anderem die Halbleiterindustrie. Das neu gegründete Unternehmen heisst Exaddon und hat seinen Sitz in Buchberg. Geleitet wird es von Edgar Hepp, einem langjährigen Mitarbeiter bei Cytosurge. „Die Exaddon AG ist nun für alle Cytosurge-Projekte verantwortlich, die mit dem 3D-Druck zusammenhängen. Sie wird die Projekte verwalten und weiterentwickeln“, sagt Hepp in der Mitteilung. Cytosurge und Exaddon werden dabei weiterhin eng zusammenarbeiten. ssp

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