DPD reduziert CO2-Ausstoss mit neuen Projekten weiter

Buchs ZH – Die DPDgroup konnte im Vergleich zu 2013 bisher 14% der verkehrsbedingten CO2-Emissionen reduzieren und plant bis Ende 2025 eine Reduktion von 30% pro Paket. In der Schweiz hat der Paketdienstleister einen Teil des Volumens von der Strasse auf die Schiene verlagert und wird noch dieses Jahr einen komplett elektrisch angetriebenen Lastwagen einsetzen.

Komplett elektrisch angetriebener e-LKW – Einsparung von ca. 72 Tonnen pro Jahr

DPD Schweiz hat dieses Jahr einen e-LKW der Marke Futuricum vom Typ Logistics 18E bestellt, der von Designwerk Products AG auf Basis eines Fahrzeugs von Volvo entwickelt wurde. Der rein elektrisch angetriebene Lastwagen wird im Dezember 2020 ausgeliefert und bei DPD für den Transport von Paketen zwischen den Niederlassungen eingesetzt. Der e-LKW ist mit der grössten in Europa verfügbaren Batterie mit der Speicherkapazität von 680 Kilowattstunden ausgestattet und hat eine Reichweite von bis zu 760 km pro Batterieladung. «Ich freue mich sehr, dass DPD Schweiz als eines der ersten Unternehmen diesen neuen und innovativen Schweizer e-Lastkraftwagen einsetzen kann», sagt Tilmann Schultze, CEO von DPD Schweiz.

Aufgrund seiner Konfiguration kann der e-LKW einen Lastwagen mit Verbrennungsmotor vollumfänglich ersetzen und seinen Dienst ohne Einschränkungen auf allen Linienverkehren von DPD Schweiz ohne Zwischenladung versehen. Der e-LKW soll pro Jahr mindestens 80’000 Kilometer fahren. Dabei spart der e-LKW gegenüber vergleichbaren, dieselbetriebenen Lastwagen rund 90 Kilogramm CO2 pro hundert Kilometer – das entspricht ca. 72 Tonnen eingespartem CO2 pro Jahr. In den von DPD ausschliesslich genutzten Depots und Gebäuden wird er ausnahmslos mit Schweizer Ökostrom geladen.

Zusammenschluss mit ImagineCargo

Seit Anfang des Jahres haben sich DPD und ImagineCargo zusammengeschlossen und arbeiten gemeinsam intensiv an einer ökologisch nachhaltigen Paketzustellung. Der Fokus liegt auf der Zustellung in Ballungsgebieten mit Fahrrad und Elektrofahrzeug. Darüber hinaus sollen durch die gemeinsame Aktivität auch ergänzende Zusatzservices für Empfänger ermöglicht werden.

Verlagerung auf Schiene – Einsparung von bis zu zehn Lastwagenfahrten

Den Autoreifentransport hat DPD Schweiz von der Strasse auf die Schiene verlagert und spart damit bis zu zehn Lastwagenfahrten und rund 1,2 Tonnen CO2 pro Nacht ein. Aktuell werden alle Linienverkehre des Paketdienstleisters auf eine mögliche Verlagerung hin geprüft, damit das Strassennetz weiter entlastet und somit der CO2 Ausstoss noch weiter gesenkt werden kann.

Kunden und Empfänger legen immer mehr Wert auf Umweltverantwortung

Im der E-Shopper Barometer Studie, die im Auftrag der DPDgroup durchgeführt wird, wurde deutlich, dass regelmässige Online-Käufer viel Wert auf die Umweltverantwortung legen: Rund 70 Prozent der regelmässigen E-Shopper finden, dass Unternehmen und Marken Verantwortung für die Umwelt übernehmen sollen.

Auch für Nespresso ist die Umweltverantwortung ein zentrales Thema

Verantwortung für die Umwelt trägt auch Nespresso – das Unternehmen setzt deshalb seit 2015 auf DPD bei der Zustellung ihrer Sendungen. Seit 1991 engagiert sich der Pionier des portionierten Spitzenkaffees für Umwelt und Klima. Das Engagement von Nespresso für Nachhaltigkeit reicht vom Kaffeeanbau bis zum Ende der Lebensdauer der Kaffeekapsel und des Kaffeepulvers. Von 2009 bis Ende 2020 hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, den CO2-Fussabdruck einer Tasse Kaffee um 28% zu senken.

«Als Unternehmen mit einem starken Engagement für Recycling und Umweltschutz begrüssen wir, dass sich auch einer unserer wichtigsten Vertriebspartner für eine nachhaltige Entwicklungsstrategie einsetzt. Durch die Reduzierung der CO2-Emissionen unserer Lieferungen tragen wir gemeinsam dazu bei, den ökologischen Gesamtfussabdruck einer Tasse Kaffee zu reduzieren.», sagt Fridolin Landolt, Director Customer Care & Services von Nespresso Schweiz.