Entlastung der Lehrpersonen für die Revision KV und Detailhandel

Die Ausbildungen der kaufmännischen Grundbildungen und der Berufe des Detailhandels werden den künftigen Herausforderungen der Arbeitswelt angepasst. Für die Umsetzung an den Schulen hat der Regierungsrat rund 4,4 Millionen Franken bewilligt.

Die kaufmännischen Grundbildungen und die Grundbildung der Berufe des Detailhandels werden totalrevidiert. Kernstück der Revision ist die Umstellung auf einen Unterricht, der sich an Handlungskompetenzen orientiert. Damit wird sichergestellt, dass die Absolventinnen und Absolventen für die zukünftigen Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereitet sind. Aufgrund der fast 3700 jährlichen Abschlüsse im Kanton Zürich (von insgesamt 13’000) sind die beiden Berufsfelder für die Zürcher Wirtschaft von zentraler Bedeutung.

Aufwendige Umsetzungsarbeiten

Von der Revision sind zehn kantonale oder kantonal finanzierte Berufsfachschulen und drei Handelsmittelschulen sowie insgesamt rund 650 Lehrpersonen und Schulleitungsmitglieder betroffen. Die Umsetzung an den Schulen ist entsprechend aufwändig.

Für die Weiterbildung der Lehrpersonen hat der Regierungsrat bereits im Oktober (siehe Medienmitteilung) einen Zusatzkredit von rund 3,4 Millionen Franken bewilligt. Nun hat der Regierungsrat eine weitere gebundene Ausgabe von rund 4,4 Millionen Franken bewilligt für die Umsetzung der Revision an den Schulen. Damit sollen unter anderem die Lehrpersonen von einem Teil ihres Unterrichtspensums entlastet werden, damit sie bei der Erstellung der neuen kantonalen Schullehrpläne mitwirken und den Veränderungsprozess an den Schulen begleiten können.