ETH ist bei Ausgründungen an der Weltspitze

Zürich – Seit 2007 sind aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) jedes Jahr mindestens 20 Firmen ausgegliedert worden. Damit liegt die ETH bei Spin-offs an der Weltspitze, wie aus einem Artikel des „Wall Street Journal“ hervorgeht.

Europäische Universitäten holen bei der Anzahl von Ausgliederungen auf, wie das „Wall Street Journal“ in einem Artikel schreibt. Der Vorsprung der amerikanischen Universitäten in diesem Bereich wird damit kleiner. Auch in Europa werden immer mehr Technologietransferstellen gegründet und Studenten aktiv zum Gründen motiviert.

Bei der Anzahl der Ausgliederungen in den vergangenen Jahren führt nun uch eine europäische Universität die Liste an – nämlich die ETH. Seit 2007 sind jedes Jahr mindestens 20 Spin-offs an der ETH entstanden, schreibt das „Wall Street Journal“ auf Basis einer Rangliste von Global University Venturing, einem Unternehmen, das sich mit Universitätsausgliederungen beschäftigt. Global University Venturing hatte ETH transfer, die Technologietransferstelle der ETH, im Mai 2019 auch zur Technologietransferstelle des Jahres gekürt.

Werden nur die vergangenen zwölf Monate in Betracht gezogen, so teilt sich die ETH den ersten Platz mit der britischen Universität Cambridge. Beide Hochschulen können für diesen Zeitraum 33 neue Spin-offs aufweisen. Erst an dritter Stelle folgt mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) eine amerikanische Universität (28 Spin-offs in den vergangenen zwölf Monaten).

Im Artikel wird auch hervorgehoben, dass europäische Spin-offs vermehrt zu grossen Unternehmen heranwachsen. Als Beispiel wird GetYourGuide angeführt, eine Ausgliederung aus der ETH, die bereits 484 Millionen Dollar eingesammelt hat. Über die Plattform der Firma können Touren und Aktivitäten an Reisedestinationen gebucht werden.  ssp

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