Finanzieller Beitrag für die Phänomena 2024

Im Sommer 2024 soll in Dietikon die Erlebnisausstellung Phänomena stattfinden. Der Stadtrat unterstützt das Projekt und beantragt dem Gemeinderat dafür einen Objektkredit von 2,5 Millionen Franken.

Der Stadtrat will die Durchführung der Erlebnisausstellung Phjänomena 2024 finanziell unterstützen. Dafür beantragt er dem Gemeinderat einen Objektkredit von 2,5 Millionen Franken, der sich aus einem Barbeitrag von 2 Millionen Franken sowie einer Defizitgarantie von 0,5 Millionen Franken zusammensetzt. Die Phänomena ist eine nationale Bildungsinitiative zu wissenschaftlichen Themen und soll von April bis Oktober 2024 als Erlebniscampus in Dietikon umgesetzt werden. Sie richtet sich an alle Bevölkerungsschichten und setzt auf eine interaktive Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Hoher volkswirtschaftlicher und inhaltlicher Nutzen für die Stadt

Für die Region Zürich hat die Phänomena einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen. Das Organisationskomitee rechnet mit bis zu 1 Million Besuchenden aus allen Landesteilen sowie Touristinnen und Touristen. Darüber hinaus bietet die Phänomena für die Stadt Zürich auch eine Plattform, um eigene Projekte zu vermitteln sowie neue Erkenntnisse zu erlangen in Themen wie Klimaschutz, nachhaltige Mobilität oder Biodiversität, die für die Stadt eine hohe strategische Relevanz haben.

Das Gesamtbudget der Phänomena beträgt rund 47 Millionen Franken. Je ein Drittel soll durch die öffentliche Hand, durch private Partnerinnen und Partner sowie aus den Eintritten gedeckt werden. Die Trägerschaft hat beim Bund und beim Kanton Zürich Beitragsgesuche über je 5 Millionen Franken gestellt.

Der Beitrag der Stadt Zürich steht unter dem Vorbehalt, dass Bund und Kanton die beantragten Mittel rechtsgültig beschliessen oder die Finanzierung anderweitig gesichert ist. Verschiedene Gemeinden im Limmattal haben bereits finanzielle Unterstützung zugesagt oder werden noch über entsprechende Gesuche entscheiden.