Flughafenregion Zürich zeigt Zukunftstrends auf

Rümlang ZH – Die Entwicklung von Mobilität, Infrastruktur und Immobilien hat im Mittelpunkt der Herbstveranstaltung des Wirtschaftsnetzwerks Flughafenregion Zürich gestanden. Etwa 250 Gäste verfolgten die Ausführungen der Referenten. Dabei ging es unter anderem um selbstfahrende Autos.

Eine ganze Reihe von Experten haben am 12. September in der Tolba Factory in Rümlang ihre Visionen für die Entwicklung von Raum und Mobilität in der Flughafenregion Zürich vorgestellt, informiert das Wirtschaftsnetzwerk Flughafenregion Zürich (FRZ) in einer Mitteilung. Der Direktor des Bundesamts für Strassen (ASTRA), Jürg Röthlisberger, habe dabei mit der Aussicht aufhorchen lassen, „bereits Mitte 2020 selbstfahrende Fahrzeuge schweizweit zuzulassen“, heisst es dort weiter.  Hinsichtlich der vielen Staus wies Röthlisberger darauf hin, dass „prosperierende Regionen“ allgemein ein hohes Verkehrsaufkommen aufwiesen.

Claudio Saputelli, Leiter Global Real Estate bei der UBS erläuterte dem Publikum den Unterschied zwischen der subjektiven Bewertung und dem objektiven Wert einer Immobilien. Der „Besitzstandseffekt“ führe bei 48 Prozent der Schweizer Eigenheimbesitzer dazu, die eigene Immobilien zu hoch zu bewerten, wird Saputelli aus seinem Beitrag auf der Herbstveranstaltung zitiert. Als „alarmierend“ bezeichnete der Experte die Situation vieler Verkaufsflächen im Detailhandel.

Benno Hüppi, Präsident der Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG), wies die Zuhörer laut Mitteilung auf das „fulminante Wachstum entlang der neuen Glattalbahn“ hin. Solche Entwicklungen seien dem Ziel förderlich, nach denen 80 Prozent des Bevölkerungswachstums in urbanen Gebieten anfallen sollten, erläuterte Hüppi. hs

Filter öffnen