Förderung von Beratung und Forschung zugunsten von Kindern

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, dem Marie Meierhofer Institut für die Jahre 2023 bis 2026 einen jährlichen, leistungsabhängigen Maximalbetrag von 143 500 Franken für die Leistungen Beratung und Praxisforschung zu bewilligen. Damit erhöht sich der jährliche Beitrag ab 2023 um 49 300 Franken.

Das Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) setzt sich seit seiner Gründung in den 1950er-Jahren für gute Entwicklungs- und Lebensbedingungen von Kindern, insbesondere im Vorschulalter, ein. Es fokussiert dabei auf die frühkindliche Entwicklung und auf Prozesse, die diese fördern und schützen oder aber gefährden. Rund um diese Themen bietet das MMI Beratungs-, Weiterbildungs- und Informationsangebote an und ist in der Praxisforschung tätig. Die Angebote richten sich an soziale Dienste und Behörden, Tageseinrichtungen für Kinder, soziale und pädagogische Einrichtungen aus dem Schul- und Gesundheitsbereich sowie an Eltern und weitere Privatpersonen. Diese Angebote werden auch von kantonalen und städtischen Stellen geschätzt und rege genutzt.

Wachsende Nachfrage

Die Stadt Zürich unterstützt das MMI seit 1968. Der Gemeinderat bewilligte dem Institut letztmals 2018 (GR Nr. 2018/295) einen jährlichen, leistungsabhängigen Maximalbetrag von 94 200 Franken für die Jahre 2019 bis 2022. Aufgrund einer zunehmenden Nachfrage nach den Angeboten und aufgrund ihres hohen Nutzens für die Stadt und das Praxisfeld Frühe Kindheit beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat eine Erhöhung des jährlichen, leistungsabhängigen Maximalbeitrags um 49 300 Franken auf neu 143 500 Franken.