Hirslanden weist solides Halbjahresergebnis aus

Opfikon ZH – Die Umsätze der Hirslanden-Gruppe sind pandemiebedingt im ersten Geschäftshalbjahr im Jahresvergleich leicht gesunken. Ab Mai stellt die Privatklinikgruppe jedoch eine Erholung der Geschäftstätigkeit fest. Der Ausbau der Standorte Aarau und Luzern soll wie geplant verlaufen.

Im ersten Halbjahr des seit April laufenden Geschäftsjahres 2020/21 hat die Hirslanden-Gruppe Umsätze in Gesamthöhe von 853 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Privatklinikgruppe in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 2 Prozent. Die Marge auf das operative Betriebsergebnis (EBITDA) ging im selben Zeitraum von 16,2 auf 13,7 Prozent zurück. Ab Mai habe Hirslanden aber eine Erholung der Geschäftstätigkeit beobachtet, schreibt das Unternehmen.

„Unsere Mitarbeitenden und Ärzteschaft haben für dieses Resultat ein riesiges Dankeschön verdient“, wird Daniel Liedtke, Chief Executive Officer der Hirslanden-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Dank ihrem grossen Einsatz und den von uns ergriffenen organisatorischen Massnahmen ist es uns gelungen, die negativen Folgen der Covid-19-Pandemie so weit als möglich zu minimieren.“

Bereits im vergangenen Geschäftsjahr hatte die Gruppe den Ausbau der Standorte Aarau und Luzern beschlossen. Hier will Hirslanden insgesamt 200 Millionen Franken in neue Infrastrukturen investieren. Mit den Bauarbeiten soll im kommenden Jahr begonnen werden, informiert die Gruppe in der Mitteilung. hs