Huber+Suhner macht mehr Gewinn

Pfäffikon ZH – Der Verkabelungsspezialist Huber+Suhner hat im vergangenen Jahr mehr verdient. Umsatz und Auftragseingänge sind hinter dem Vorjahr zurückgeblieben. Der Ausblick für das laufende Jahr ist von Unsicherheiten durch das Coronavirus geprägt.

Huber+Suhner hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Reingewinn in der Höhe von 62,8 Millionen Franken verbucht. Damit hat der Konzern leicht mehr verdient als vor einem Jahr, als sich der Reingewinn noch auf 61,4 Millionen belief.

Der Umsatz ging währenddessen um 6,1 Prozent auf 830,6 Millionen Franken zurück. Beim Auftragseingang musste das Unternehmen einen Rückgang von 12,5 Prozent auf 800,9 Millionen Franken hinnehmen. Huber+Suhner führt dies in einer Mitteilung vor allem auf weniger 4G-Projekte und den schwächeren Bahnmarkt in China zurück.

Der Konzern geht davon aus, dass im Kommunikationsmarkt der Ausbau der 5G-Mobilfunkinfrastruktur an Dynamik zulegen wird. Auch im Transportmarkt deuten die Projektausschreibungen für Bahnen auf ein positives Marktumfeld hin. Allerdings dürfte die Ausbreitung des Coronavirus negative Folgen auf den Markt China und indirekt auf die globale Wertschöpfungskette haben. Inwieweit das Virus auch das Geschäft in anderen Regionen betreffen wird, sei noch nicht vorhersehbar. ssp