Immobilien-Summit gab Antworten auf aktuelle Fragen

Die FRZ Flughafenregion Zürich blickt auf einen erfolgreichen Immobilien-Summit zurück. Die Referierenden lieferten 600 Gästen Antworten zu dringenden und wichtigen Themen. Die Plattform Meet & Match ist ein wesentlicher Bestandteil der Erfolgsformel des Immobilien-Summit: 410 Eins-zu-Eins-Gespräche fanden statt – bereits im Vorjahr wurden beachtliche 320 Meet-&-Match-Gespräche gezählt.

FRZ-Präsident André Ingold präsentierte die jüngsten Meilensteine der unterirdischen Logistik-Infrastruktur: Das Gesamtlogistiksystem Cargo Sous Terrain (CST) verbindet ab 2031 die grossen Zentren der Schweiz. CST entlastet Schienen und Strassen, reduziert die Umweltbelastung und sorgt für die pünktliche Lieferung von Waren für alle. Die Flughafenregion soll als eine der ersten Regionen erschlossen werden. Das erste Streckennetz führt durch das Mittelland nach Härkingen (Kanton Solothurn) und umfasst zehn Hubs. – Nachdem das nationale Parlament Ende 2021 die gesetzlichen Grundlagen geschaffen hat, werden Bewilligungsverfahren für eine erste Teilstrecke vorbereitet und Standorte für zehn Anschlussstellen entlang der Strecke evaluiert. Der erste Teil der Infrastruktur soll rund 3 Milliarden Franken kosten.

FRZ zählt 793 Mitglieder

FRZ Flughafenregion Zürich zählt inzwischen 793 Mitglieder. Das ist eine Steigerung von 6 Prozent gegenüber dem im Geschäftsbericht 2021 ausgewiesenen Wert von 750 Mitgliedern. Ingold verwies ferner auf die nächsten grösseren Events wie Management Lunch mit Roberto Cirillo, CEO die Schweizerische Post, am 4. Oktober, Wirtschaftsforum im Salto Natale in Kloten mit Keynote Speaker Roland Brack (BRACK.CH) und Christian Bischof (Business Magier und Schweizermeister der Zauberkunst) am 29. November, und Chlaus-Zmorge mit Oliver Geisselhart, dem “erfolgreichsten Mental- und Gedächtnistrainer Europas”, am 13. Dezember 2022. Siehe Event-Übersicht auf der Homepage: www.flughafenregion.ch/events

410 Gespräche im Rahmen von Meet & Match

Der 8. Immobilie-Summit bot tolle Gelegenheit für das Networking – ob spontane Small Talks oder gezielte Gesprächsvereinbarungen. 410 Eins-zu-Eins-Gespräche fanden statt (jeweils in einem Zeitfenster von 15 Minuten). Die angemeldeten Gäste konnten bereits vor dem Event die Gästelisten filtern und aufgrund von Profilen und Interessen Meetings vereinbaren. Mit der Anmeldung erhielten die Gäste den Zugangslink für die Software, die zugleich auch die Event-App war. Die Plattform Meet & Match ist ein wesentlicher Bestandteil der Erfolgsformel des Immobilien-Summit. Im vergangenen Jahr sind bereits 320 Meet-&-Match-Gespräch gezählt worden.

Investitionen in Immobilien weiterhin lohnend

Prof. Dr. Donato Scognamiglio, CEO IAZI AG, zog das Publikum mit seinem äusserst unterhaltenden Referat “Schweizer Immobilienmarkt: Wird der Boom zum Risiko?” in den Bann. Er wagte die Prognose, dass die Inflation weiter steige. Er gab allerdings den Gästen insofern Entwarnung, als er Immobilien-Investments nach wie vor als lohnend beurteilt.

Tobias Stahel, CEO Smart Energy Link AG, sprach über Intelligente Gebäude – “die Königsmacher auf dem Weg zu Netto Null”. Die Dekarbonisierung führe zu einer elektrifizierten Mobilität und Wärmeerzeugung. Er prognostiziert: “70 Prozent des Energiekonsums findet in Zukunft beim Gebäude statt.” Das Photovoltaik-Potenzial auf Dächern und Fassaden sei riesig. Er fordert: “Rüsten Sie Photovoltaik nach. Ersetzen Sie fossile Heizungen. Integrieren Sie die Elektromobilität intelligent in die Gebäudetechnik.”

Einfachheit und Effizienz gewinnen

Christoph Diem, Leiter Klimatechnik der Erich Keller AG, setzte sein Referat unter den Titel: “Kältemaschine ade.” Er zeigte Alternativen zur klassischen Klimaanlage im Hinblick auf den Wandel in der Energieversorgung.

Peter Spirig, CEO V-Zug Holding AG versprach: “Wir bringen die Leichtigkeit in Ihr Zuhause und Kreativität in Ihre Küche.” Einfachheit und Effizienz gewinnen, heisst das Motto von V-Zug. Konkret: Maximal drei Klicks sind notwendig, um beim Gerät in der Küche das gewünschte Resultat zu erhalten. Spirig gab Einblicke in die Servicezufriedenheit 2022: 2,3 Tage beträgt die durchschnittliche Reaktionszeit im Servicefall. Die durchschnittliche Ausfallzeit beläuft sich auf 4,1 Tage.

Was in der Zukunft zählt

Tristan Horx vom Zukunftsinstitut sprach über Megatrends. Wir sollten eine Form der sozialen, ökonomischen und ökologischen Co-Immunität entwickeln. Megatrends seien zu unterscheiden von Moden und Hypes. Ebenso von Branchen-Trends, Technologie-Trends und soziokulturellen Trends. Der lineare Zukunftsfehler enstehe durch die blosse Extrapolation des aktuellen Trends. Die zwei extremen Szenarien heissen Utopie und Untergang. “Dazwischen finde die wahre Zukunft statt”, so Horx. Trends würden immer auch Gegentrends schaffen. Daraus entstehe die “Zukunftssynthese” mit Begriffskombinationen wie Coopetition, Freemium, Glocalisation, Flexicurity, Downaging, RealDigital, Frenemies, OMline und Prosumers.

Prof. Dr. Gunter Dueck, Philosoph & Mathematiker – “Was man in Zukunft können muss” -, erinnerte daran, dass die Hauptintelligenz nicht mehr in die Produkte, sondern in die Software und in die Prozessabläufe fliesse. Allerdings hätten es beispielsweise viele traditionelle Autobauer verpasst, genügend Software-Ingenieure zu beschäftigen. Jetzt kämen sie wegen Pionieren wie Elon Musk ins Hintertreffen.

Nach den Referaten, Small Talks und dem Meet & Match genossen die Gäste das exklusive Catering im Foyer, in der Loft und auf dem Balkon. FRZ Flughafenregion Zürich, Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung, dankt allen Event-Sponsoren und Jahrespartnern.

Hier geht es zu den einzelnen Präsentationen (PDFs) und Foto-Impressionen