Locatee nimmt 4 Millionen Dollar ein

Zürich – Locatee hat sich in einer Finanzierungsrunde 4 Millionen Dollar gesichert. Das Zürcher Start-up hat eine Software entwickelt, mit der die Auslastung von Büroräumlichkeiten automatisch erfasst werden kann. Sie soll helfen, die Flächennutzung zu optimieren.

Locatee hat laut einer Medienmitteilung eine erfolgreiche Serie-A-Finanzierungrunde abgeschlossen und dabei 4 Millionen Dollar eingenommen. Angeführt wurde die Runde von FYRFLY Venture Partners aus Kalifornien sowie der kürzlich gegründeten Risikokapitalfirma Tomahawk VC aus dem Kanton Schwyz.

Locatee hat eine Software entwickelt, mit der sich die Flächennutzung von Bürogebäuden optimieren lässt. Die nötigen Daten für die Auslastung bezieht die Software aus bestehenden IT-Infrastrukturen, Bewegungssensoren oder WLAN-Netzwerken.

Die Software von Locatee wird bereits von Unternehmen wie Biogen, Johnson & Johnson oder Swiss Re eingesetzt. Letzteres konnte seine Bürofläche in München dank Locatee um 10 Prozent reduzieren. Damit spart der Rückversicherer den Angaben zufolge jährlich 290’000 Euro ein.

Auch Mitarbeitende können von der Software profitieren. So wird ihnen beispielsweise angezeigt, wo noch freie Arbeitstische zu finden sind.

Laut Thomas Kessler, Mitgründer und CEO von Locatee, will sich das Unternehmen auch künftig auf Geschäftsgebäude fokussieren und zum „Google Analytics von Büroflächen“ werden. Er sieht bei der Flächennutzung in Bürogebäuden grossen Handlungsbedarf. ssp