Modernisierung der Gewerblichen Berufsschule Wetzikon

Die Gebäude der Gewerblichen Berufsschule Wetzikon stammen aus den Jahren 1961 – 84. Sie müssen in den nächsten Jahren umfassend instandgesetzt werden. Der Regierungsrat hat den entsprechenden Objektkredit von 37,3 Millionen Franken bewilligt.

2500 Lernende besuchen die Gewerbliche Berufsschule Wetzikon (GBW). Angehende Berufsleute in den Bereichen Auto, Bau, Elektro, Garten, Holz und Unterhalt erlernen hier die Grundlagen ihres Berufs. Die Schule besteht aus mehreren Gebäudetrakten. Da verschiedene Bauteile das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, ist eine umfassende Gesamtinstandsetzung notwendig.

Bessere Raumaufteilung und neue Mensa

Da die Wirtschaftsschule KV Wetzikon aus der GBW in das Scheller-Areal umzieht, wird Raum frei, wodurch mehrere Aussenstandorte aufgehoben werden können. Ebenso lassen sich die Nutzungen innerhalb der bestehenden Flächen besser anordnen. Dadurch wird das Angebot einer grösseren Mensa oder ein grosser Multifunktionsraum für den praktischen Fachunterricht möglich. Damit entsteht ein offener Lernort mit einer grossen Aufenthaltsqualität und einer Verbindung zum attraktiven Aussenraum. Zusätzliche Unterrichtsflächen werden mittels Ausbau von Dachraumreserven ermöglicht. Der bisherige Nebeneingang wird zum Hauptzugang ausgebaut, da er die kürzeste Verbindung zur Bushaltestelle darstellt.

Aufgrund des Alters werden die Elektro-, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen weitgehend ersetzt. Gleiches gilt für die Liftanlagen. Die Unterrichtsflächen werden künftig mechanisch belüftet, was sich positiv auf die Luftqualität und die Behaglichkeit, besonders im Sommer, auswirkt.

Umweltfreundliche Zukunft

Im Energiebereich haben sich die Anforderungen in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die Fenster genügen diesen nicht mehr und müssen vollständig ersetzt werden. Die Fassaden werden zusätzlich gedämmt. Die Gasheizung wird durch eine Erdsonden-Wärmepumpenanlage ersetzt und auf den Dächern wird eine Photovoltaikanlage installiert, die eine jährliche Stromproduktion von 69 600 Kilowattstunden generiert. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von ungefähr 15 Einfamilienhäusern. Es ist vorgesehen, Ende Juli 2022 mit den Bauarbeiten zu beginnen.