Raiffeisenbank Winterthur wird zur Genossenschaft

Winterthur – Die Raiffeisenbank Winterthur verselbständigt sich: Sie wird voraussichtlich im Sommer 2022 von einer Niederlassung zu einer eigenständigen Genossenschaft. Mitglied kann werden, wer einen Anteilsschein zu mindestens 500 Franken zeichnet.

Die Raiffeisenbank Winterthur wird im kommenden Sommer von einer Niederlassung von Raiffeisen Schweiz in eine eigenständige Genossenschaft überführt. Laut einer Medienmitteilung sei „der Aufbau einer langfristigen und modernen Raiffeisen Community im Sinn und Geist von Winterthur“ geplant.

Wer einen Anteilsschein zu wenigstens 500 Franken zeichnet, wird Mitglied der Genossenschaft und damit Miteigner der Bank. „Ein Genossenschaftsmitglied ist nicht einfach Kunde, sondern engagiert sich für unsere Raiffeisenbank und damit für die Region“, wird Gregor Knoblauch, Vorsitzender der Bankleitung der künftigen Raiffeisenbank Winterthur, zitiert.

Die Verselbständigung der Bank sei ein „historischer Schritt zur Weiterentwicklung des erfolgreichen Geschäftsmodells von Raiffeisen“. Denn jede der rund 220 Raiffeisenbanken operiere unabhängig vor Ort und lasse die Region an ihrem wirtschaftlichen Erfolg teilhaben, heisst es weiter in der Mitteilung. Als regionaler Arbeitgeber bilde die Raiffeisenbank Winterthur jedes Jahr zwei neue Lernende aus, zahle ihre Steuern in Winterthur und engagiere sich mit einem fünfstelligen Betrag für das Vereinsleben in der Region. mm