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Den Schulen steht mit der angespannten Stellensituation erneut ein anspruchsvolles Schuljahr bevor. Die Bildungsdirektion empfiehlt den Schulen im Kanton Zürich, die Sommerpause für Vorbereitungen im Umgang mit dem Coronavirus zu nutzen. Wichtig sind eine saubere Raumluft und ein verantwortungsvolles Verhalten aller Beteiligten. Mitarbeitende von Schulen dürfen sich weiterhin repetitiv testen lassen.

Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus steigen derzeit wieder. Bislang erweist sich die aktuelle Virusvariante als mehrheitlich ungefährlich für die Bevölkerung. Die leichte Übertragbarkeit führt jedoch vermehrt zu personellen Ausfällen. Die Bildungsdirektion hat deshalb verschiedene Empfehlungen für die Volks-, Mittel- und Berufsfachschulen im Kanton Zürich zusammengestellt. Einfach handhabbare Schutzmassnahmen helfen den Schulen, krankheitsbedingte Ausfälle mit Beginn des neuen Schuljahres zu vermeiden. Dabei fliessen auch Erfahrungen aus der Vergangenheit ein: Bei der Bewältigung der Coronapandemie wurden der stete Austausch zwischen der Bildungsdirektion und dem Schulfeld sowie klare Vorgaben zur Sicherstellung des Schulbetriebs geschätzt.

Lüftungskonzept für den Schulbetrieb

Regelmässiges und richtiges Lüften gehört nach wie vor zu den nützlichsten Massnahmen im Schulbetrieb und sollte konsequent umgesetzt werden. Saubere Raumluft schützt nicht nur vor einer Ansteckung mit Corona- oder anderen Erkältungsviren, sondern verbessert auch die Konzentrationsfähigkeit. Die Schulen sind deshalb aufgefordert, ihre bisherigen Massnahmen für saubere Raumluft auf Beginn der Heizperiode zu überprüfen und zu reaktivieren.

Den Schulbetrieb sicherstellen

Im Schulfeld schützen sich alle Beteiligten vor allem durch ihr eigenes Verhalten – zum Beispiel, indem sie bei Veranstaltungen freiwillig eine Maske tragen. Für grosse Veranstaltungen (z. B. Informationsabende) können die Schulen eine Maskenempfehlung aussprechen und Masken bereitstellen. Treten Krankheits- oder Erkältungssymptome auf, sollen die Betroffenen unabhängig von der Krankheit zuhause bleiben, bis sie symptomfrei sind. Bei leichten Symptomen oder nach Kontakt mit positiv getesteten Personen wird das freiwillige Tragen einer Maske empfohlen.

Testen für Beschäftigte im Schulwesen

Schulen gelten als Betriebe der kritischen Infrastruktur. Deshalb haben sie weiterhin die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden inklusive Lehrpersonen repetitiv testen zu lassen.

Mit den Massnahmen soll einer weiteren Verbreitung des Coronavirus in den Klassenzimmern entgegengewirkt werden. Dies reduziert auch die Belastung der Schulen.