Sonova sieht sich auf gutem Kurs

Stäfa ZH – Umsatz und Betriebsergebnis von Sonova sind im Geschäftsjahr 2020/21 hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben. Im zweiten Halbjahr kehrte der Hersteller von Hörgeräten aber auf den Wachstumspfad zurück. Für das laufende Geschäftsjahr wird mit zweistelligem Wachstum gerechnet.

Einer Mitteilung der Sonova Gruppe zufolge hat der international tätige Hörgerätehersteller aus Stäfa im Geschäftsjahr 2020/21 einen Gruppenumsatz in Höhe von 2,60 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 10,8 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBITA) lag mit 603,0 Millionen Franken um 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die bereinigte EBITA-Marge konnte im Jahresvergleich um 2,0 Prozentpunkte auf 23,2 Prozent gesteigert werden. Als bereinigter Gewinn pro Aktie wurden im Berichtsjahr 7,71 Franken ausgewiesen, das sind 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

„Sonova hat die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie erfolgreich gemeistert“, wird Arnd Kaldowski in der Mitteilung zitiert. Dem Unternehmenschef zufolge hat Sonova den Markt übertroffen und ist im zweiten Halbjahr auf den Wachstumskurs zurückgekehrt. „Mit diesem Ergebnis zeigt sich, dass wir sowohl unsere Wachstumsstrategie fokussiert weiterverfolgt als auch die Optimierung unserer Betriebsstrukturen gut vorangebracht haben.“

Für das laufende Geschäftsjahr geht Sonova von weiterem profitablem Wachstum aus. Das Unternehmen sei überzeugt davon, an der Markterholung „voll teilhaben“ zu können, heisst es in der Mitteilung. Konkret strebt Sonova ein Umsatzwachstum zwischen 24 und 28 Prozent zu konstanten Wechselkursen an. Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBITA soll im Jahresvergleich um 34 bis 42 Prozent gesteigert werden.

Im Rahmen eines jetzt beendeten Aktienrückkaufprogramms hat Sonova knapp 2,78 Millionen Aktien für insgesamt rund 572 Millionen Franken erworben, informiert das Unternehmen in der Mitteilung. Im laufenden Quartal wird Sonova ein weiteres Programm auflegen. Hier sollen Aktien im Wert von bis zu 700 Millionen Franken zurückgekauft werden. hs