SVTI lässt per Brief abstimmen

Wallisellen ZH – Die Corona-Krise zwingt den Schweizerischen Verein für technische Inspektionen (SVTI) neue Wege zu beschreiten. Die Vereinsversammlung liess die Abstimmungen schriftlich vollziehen.

Nicht per Videokonferenz mit Handaufheben, sondern solide in Schriftform hat der SVTI seine diesjährige Versammlung abgehalten. Zum ersten Mal in der Geschichte des SVTI wurde die Versammlung schriftlich durchgeführt. Die Vereinsmitglieder, die sich für die briefliche Abstimmung angemeldet hatten, haben die Anträge mit grosser Mehrheit gutgeheissen, heisst es in der Medienmitteilung des SVTI.

Der seit einem Jahr amtierende Vorsitzende der Geschäftsleitung des SVTI, Raffael Schubiger, erklärt: „Für künftige Anforderungen sind wir bestens gerüstet.“ Denn die Suche nach qualifizierten Fachkräften zeige erste Erfolge durch neue Wege der Rekrutierung. Für SVTI und die SVTI-Gruppe, bestehend aus dem SVTI und der Swiss Safety Center AG, sei das Geschäftsjahr 2019 mit stabilem Verlauf positiv zu bewerten. Das konsolidierte Betriebsergebnis sei gesteigert worden. Die Vermietung der Büroräumlichkeiten im Erweiterungsbau in Wallisellen sei praktisch abgeschlossen. Dieser Bau wurde im Jubiläumsjahr des 150-jährigen Bestehens des SVTI eröffnet. Er soll attraktiver Standort für die Aus- und Weiterbildungen der SVTI-Gruppe sein, aber auch Externe haben die Möglichkeit, die Seminarräumlichkeiten für eigene Anlässe zu mieten.

SVTI-Vorsitzender Schubiger blickt trotz wirtschaftlicher Unsicherheit aufgrund der Corona-Krise, die das konjunkturelle Umfeld in der Schweiz belastet, optimistisch in die Zukunft. Er sieht in dem grossen Know-how die Basis für die Weiterentwicklung. Dieses Know-how reiche von zerstörungsfreien Prüfungen im Bauwesen, Simulationsnachweisen im Brandschutz bis zu werkstofftechnischen Untersuchungsmethoden, die es erlauben, Materialschäden auf die Spur zu kommen oder sogar vorzubeugen.