Topadur meldet Erfolge bei Wundheilung durch TOP-N53

Schlieren ZH – Das biopharmazeutische Unternehmen Topadur Pharma AG hat die erste Erprobung ihres Medikaments TOP-N53 an Patienten abgeschlossen. Das Mittel befördert die Wundheilung und kann gegen diabetische Fusswunden eingesetzt werden.

Topadur Pharma AG berichtet über positive Ergebnisse beim Einsatz des potenziellen Medikaments TOP-N53 in einer erstmaligen Studie am Menschen. Es habe sich als sehr gut verträglich, sicher und höchst wirksam erwiesen, heisst es in einer Medienmitteilung des Schlieremer Biopharmaunternehmens. Damit bewähre sich das Medikament als erstklassiger Kandidat zur Heilung von chronischen Wunden, unter denen besonders Diabetiker und Patienten mit Systemischer Sklerose leiden.

Die guten Resultate bestätigen nach Ansicht von Reto Naef, Vorstandsvorsitzender und CEO der Topadur Pharma AG, das Potential des Medikaments als bahnbrechende Therapie mit neuen Behandlungsmöglichkeiten für chronische Fusswunden bei Diabetikern. Naef verweist laut Medienmitteilung darauf, dass „in der Schweiz deswegen jedes Jahr 1’500 lebensrettende Amputationen vorgenommen werden müssen. Weltweit sind es über eine Million.“

In der Schweiz sind nach Angaben von Topadur 500’000 Menschen an Diabetes erkrankt, weltweit sind es 463 Millionen. Jeder vierte Diabetiker leide im Verlauf seines Lebens an diabetischen Fusswunden. TOP-N53 wird als Gel lokal auf die Wunde an Händen und Füssen aufgetragen. Das Medikament erhöht die Mikrozirkulation und fördert die Bildung neuer Blutgefässe.

Auch bei Systemischer Sklerose zeige TOP-N53 gute Wirkung. Dies ist eine Rheumaerkrankung und gehört zu den sogenannten seltenen Krankheiten. Sie trete nur bei einem bis fünf von 10’000 Menschen auf. Im Verlauf der Autoimmunerkrankung komme es ebenfalls zu massiven Durchblutungsstörungen und in der Folge zu chronischen Wunden. gba