Wohnbau in der Stadt Zürich markant teurer

Der von Statistik Stadt Zürich jährlich berechnete Zürcher Index der Wohnbaupreise ist zwischen April 2021 und April 2022 um 6,7 Prozent gestiegen und hat den Stand von 107,9 Punkten erreicht (Basis April 2020 = 100). Zwischen 2020 und 2021 hatte der Index noch einen deutlich schwächeren Anstieg verzeichnet.

Zwischen April 2021 und April 2022 stieg der Zürcher Index der Wohnbaupreise (ZIW) um 6,7 Prozent auf 107,9 Punkte (Basis April 2020 = 100). Dies ist der stärkste Anstieg des ZIW innerhalb eines Jahres seit 1990. Über viele Jahre hinweg waren nur kleine Veränderungsraten der Wohnbaupreise zu verzeichnen – beispielsweise 1,2 Prozent von 2020 auf 2021. Zwischen 2021 und 2022 stieg der ZIW stärker als im gesamten Zeitraum zwischen 2008 und 2021.

Rohbau als wichtigster Treiber des Preisanstiegs

Der Rohbau macht mit 40 Prozent den bedeutendsten Teil des Wohnbaupreises aus. Der Preis dafür zog im letzten Jahr besonders kräftig an (+ 9,3 Prozent). Die Kombination aus hohem Anteil und Preisanstieg in diesem Bereich war Haupttreiber der steigenden Wohnbaupreise insgesamt. Teurer wurden auch andere Bereiche des Wohnbaus: Von 16 Gruppen wiesen 15 einen Preisanstieg aus. Lediglich die Finanzierung wurde etwas billiger.