Zürcher Forscher arbeitet an Corona-Impfstoff

Zürich – Steve Pascolo von der Universität Zürich kann Impfstoffe auf Basis von neuen Technologien besonders schnell herstellen. Nun arbeitet er an Impfstoff-Kandidaten gegen das Coronavirus.

Mit einer neuen Methode können bei Impfstoffen ausgewählte Virusgene in Form ihrer RNA gespritzt werden. Diese regen Körperzellen zur Produktion des dazugehörigen Virus-Eiweisses an. Das Immunsystem bildet daraufhin Antikörper. „Diese auf der Erbsubstanz des Virus basierende mRNA-Technologie ist deutlich schneller als die bisherigen Methoden“, heisst es in einer Mitteilung der Universität Zürich (UZH). Allerdings sei dies noch in klinischer Erprobung.

Auch Steve Pascolo vom Universitären Forschungsschwer-punkt Translationale Krebsforschung der UZH arbeitet mit dieser Methode. „Ich kann innert wenigen Tagen einen experimentellen Impfstoff herstellen“, wird er in der Mitteilung zitiert. Er ist nun dabei, ein geeignetes Virusgen des Coronavirus als Impfstoff in den benötigten Mengen herzustellen. Das Virusgen kann Pascolo rasch vervielfältigen. Möglich wird dies durch die für seinen Forschungsschwerpunkt aufgebaute mRNA-Plattform.

Bevor der experimentelle Impfstoff an Menschen geprüft werden kann, braucht es Tests an Versuchstieren. Pascolo geht davon aus, dass sein experimenteller Impfstoff gegen Covid-19 noch Ende März für präklinische Studien zur Verfügung stehen wird.

Basierend auf der gleichen Methode werden laut der UZH auch in anderen Ländern klinische Versuche durchgeführt. ssp

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