Zürcher Hochschulen fördern innovative Projekte zur Digitalisierung

Zürich/Winterthur – Die Initiative für die Digitalisierung der Zürcher Hochschulen fördert vier neue Innovationsstrukturen mit 16 Millionen Franken. Die Strukturen sollen den Austausch zwischen den Hochschulen des Kantons Zürich mit Unternehmen und Partnern aus der Praxis nachhaltig stärken.

Die Digitalisierungsinitiative (DIZH) der Universität Zürich, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, der Zürcher Hochschule der Künste und der Pädagogischen Hochschule Zürich fördert vier neue Innovationsstrukturen mit insgesamt 16 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die neuen Organisationsformen beschäftigen sich unter anderem mit Internetsicherheit und Innovationen im Gesundheitswesen und sollen durch ihre Interdisziplinarität die Zusammenarbeit der Hochschulen des Kantons Zürich mit den Unternehmen und Partnern aus der Praxis nachhaltig stärken.

Dazu gehört ein neuer Ort im Innovationspark Dübendorf, an dem Experten aus Wissenschaft und Industrie autonome Systeme wie zum Bespiel selbständig navigierende Drohnen entwickeln und erproben können.

Weiterhin fliesst Geld in das Zurich Applied Digital Health Center. Es erforscht digitale Gesundheitslösungen im Krankenhausumfeld und bringt Experten aus bisher unabhängig voneinander agierenden Bereichen wie Kliniken, Forschung, Entwicklung und Industrie zusammen.

Als dritte Struktur wird ein neues Netzwerk zum Thema Cyber-Resilienz für den Kanton Zürich gefördert. Es soll Möglichkeiten zum Schutz des Wirtschaftsstandortes Zürich und seiner Bevölkerung gegen zunehmende Angriffe von Internet-Kriminellen entwickeln.

Das Digital Health Design Living Lab als vierte Struktur wird als Ort für partizipative Gestaltung in der digitalen Gesundheitsversorgung gefördert. Hier sollen digitale Anwendungen „im Interesse einer hochwertigen, menschenzentrierten und wertebasierten Gesundheitsversorgung“ und unter Einbeziehung der Öffentlichkeit entstehen. ko