Zürcher Künstlerinnen und Künstler werden durch das «Covid-Arbeitsstipendium 2022» erneut unterstützt

Die Nachwirkungen der Pandemie sind auch in diesem Jahr für die Kulturschaffenden in der Stadt Zürich deutlich spürbar. Mit dem «Covid-Arbeitsstipendium 2022» werden rund 300 Künstlerinnen und Künstler gefördert.

Die Pandemie und die Massnahmen zu ihrer Eindämmung hatten zum Teil massive Auswirkungen auf die Kulturschaffenden in der Stadt Zürich. Die Folgen auf deren künstlerisches Schaffen und Einkommen sind in verschiedenen Bereichen nach wie vor spürbar. Mit der wiederholten Vergabe von Arbeitsstipendien mildert die Stadt Zürich diese Nachwirkungen ab und unterstützt Künstlerinnen und Künstler dabei, weiterhin künstlerisch tätig zu bleiben (Medienmitteilung vom 1. März 2022).

Die Abteilung Kultur hat bis zum Ende der Eingabefrist am 1. April 2022 insgesamt 666 Gesuche in den Ressorts Bildende Kunst, E-Musik, Jazz Rock Pop, Literatur, Tanz und Theater erhalten. Mit den für die «Covid-Arbeitsstipendien 2022» zur Verfügung stehenden Fördermitteln von 4,75 Millionen Franken werden 312 Arbeitsstipendien mit einem Pauschalbetrag von je 15 000 Franken vergeben – als Beitrag an die Lebenshaltungskosten für die Arbeit an künstlerischen Vorhaben während mindestens dreier Monate. Die Zusagequote liegt damit bei knapp 50 Prozent.

Die Qualität der eingereichten Gesuche war insgesamt hoch und die Vorhaben deckten die gesamte Bandbreite künstlerischen Schaffens ab. Bei den Gesuchstellenden handelt es sich um professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in der Stadt Zürich, die die Förderkriterien erfüllen und für das Kulturschaffen der Stadt eine wichtige Rolle spielen. Die Gesuche wurden durch die jeweiligen Fachkommissionen sorgfältig geprüft.

Die Stadt Zürich bietet den Gesuchstellenden darüber hinaus die Möglichkeit, einen Beitrag von 6 Prozent in die gebundene Vorsorge einzuzahlen. Sie leistet so auch einen Beitrag für die soziale Sicherheit der Kulturschaffenden.