Burckhardt Compression verzeichnet Auftragsplus

Winterthur – Burckhardt Compression schliesst das Geschäftsjahr 2021 mit einem deutlichen Plus an Bestellungen, einer erhöhten EBIT-Marge und Kursgewinnen ab. Der Umsatz entspricht dem Vorjahresniveau. Sehr rege war der Produzent von Kolben-Kompressoren beim Thema neue Energien.

Burckhardt Compression hat im Jahr 2021 ein um 44,3 Prozent gestiegenes Auftragsvolumen in Höhe von 976,6 Millionen Franken verzeichnet, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung informiert. Einen Zuwachs zeigt die von 9,2 auf 10,8 Prozent verbesserte EBIT-Marge. Der Umsatz wurde mit 650,7 Millionen Franken auf Vorjahresniveau gehalten. Der Aktiengewinn hat um 14 Prozent zugelegt und liegt bei 14,82 Franken.

Als Treiber der erhöhten Nachfrage nach Kompressoren von Burckhardt Compression habe sich der Umbau zu nachhaltigeren und sichereren Energiequellen erwiesen. Wie das Unternehmen mitteilt, hätten „Kompressoren für Anwendungen in der Solarpanel-Produktion sowie im Bereich Wasserstoff-Energie und -Mobilität“ frischen Schwung bei Nachhaltigkeitsthemen gebracht. Insbesondere die gestiegene Nachfrage nach Solarpanels in China und Wasserstoff-Tankstellen in Europa und den USA habe zur positiven Geschäftsentwicklung geführt.

Der Bereich Transport und Lagerung habe vom erhöhten Einsatz mit Flüssigerdgas (LNG) betriebener Schiffe profitiert. Zudem habe die „Aufhebung der meisten pandemiebedingten Lockdowns und Reiserestriktionen“ die Zahl der Bestellungen angekurbelt.

Für das laufende Geschäftsjahr 2022 geht Burckhardt Compression von einem Umsatzanstieg auf 720 Millionen bis 760 Millionen Franken aus. Die Prognose überträfe das mittelfristige Ziel von 700 Millionen Franken. Herausforderungen brächten gestiegene Rohmaterialpreise und der Krieg in der Ukraine mit sich. Laut Unternehmensangaben seien seit Mitte März 2022 keine Neubestellungen aus Russland angenommen worden. Das Russlandgeschäft habe 2 bis 5 Prozent des Umsatzes ausgemacht. heg