Gesichtserkennung statt Eintrittskarte – vom 1. bis 3. Oktober zu testen

Winterthur – Das Winterthurer Unternehmen Deep Impact ist unter anderem auf die Entwicklung von Software zur Gesichtserkennung spezialisiert. Ihr für Massenveranstaltungen geeignetes System Sentinel wird im Oktober bei der Business Innovation Week Switzerland Anwendung finden.

Deep Impact entwickelt in maximal sechs Monaten Plattformen mit neuen Geschäftsideen, schreibt das Winterthurer Unternehmen in seiner Selbstbeschreibung im unternehmenseigenen Internetauftritt. Unter den aus 16 Ländern stammenden insgesamt 34 Mitarbeitern des Unternehmens finden sich Frontend- und Backend-Entwickler, Designer, UX Architekten sowie Berater und Projektmanager.

Die laut Eigenaussage hochtalentierten Web-Fanatiker haben bisher 146 Projekte realisiert und fünf eigene Visionen lanciert. Einer der Schwerpunkte des Unternehmens liegt in der Entwicklung von Software zur Gesichtserkennung. Hier hat Deep Impact zwei Systeme zur Gesichtserkennung, eines zur Hintergrundprüfung von Personen sowie eine von Künstlicher Intelligenz gestützte Suche auf Sanktionslisten oder anderen Blacklists entwickelt.

Das Gesichtserkennungssystem Sentinel ist dabei als Zutrittskontrolle für Massenveranstaltungen ausgelegt. Personen werden innerhalb von weniger als einer Sekunde erfasst und identifiziert, schreibt Deep Impact in der Produktbeschreibung. Daher eignet sich Sentinel für die Eintrittskontrolle in Stadien oder Arenen.

Im Oktober wird Sentinel hingegen bei einer anderen Art von Veranstaltung Anwendung finden. Deep Impact stellt seine Gesichtserkennungssoftware auf der Business Innovation Week Switzerland vom 1. bis 3. Oktober auf dem Werkplatz in Zürich Oerlikon vor. Besucher können hier statt einer Eintrittskarte auch Sentinel für den Zutritt zum Messegelände nutzen. hs

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