VirtaMed steht im Finale des Swiss Medtech Award

Schlieren ZH – Der Schlieremer Hersteller von medizinischen Simulatoren, VirtaMed, gehört zu den drei Finalisten für den Swiss Medtech Award. Im September wird der Sieger gekrönt.

Die drei Finalisten für den Swiss Medtech Award 2020 stehen fest, wie einer auch von VirtaMed veröffentlichten Mitteilung des Branchenverbandes Swiss Medtech zu entnehmen ist. Neben dem Schlieremer Simulatorhersteller sind auch Aleva Neurotherapeutics und Rheon Medical ins Finale eingezogen und konnten sich somit gegen 24 Wettbewerber durchsetzen. Am 21. September wird der Sieger beim Swiss Medtech Day in Bern bekanntgegeben. Lichtsteiner Stiftung, Straumann Gruppe und Ypsomed sponsern den mit 50’000 Franken dotierten und zum dritten Mal durchgeführten Preis.

Aleva Neurotherapeutics aus Lausanne tritt mit einem System zur Tiefenhirnstimulation an, Rheon Medical, ebenfalls aus Lausanne, mit einem Ansatz zur Behandlung des grünen Stars. VirtaMed entwickelt Simulatoren, die zur Ausbildung und dem Training von Medizinern genutzt werden. Diesen wird es ermöglicht, „ihre Operationsfertigkeiten mittels Virtual Reality in einer sicheren Umgebung zu trainieren“, heisst es in der Mitteilung. „Alle drei nominierten Unternehmen haben mit ihren Produkten bereits Erfolg am Markt“, wird Peter Biedermann zitiert, Geschäftsführer von Swiss Medtech.

Die Auswahl der Finalisten hat eine Jury unter Vorsitz von Mirko Meboldt getroffen, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Entscheidend waren die Kriterien Patientennutzen, Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung, technologischer Pioniergeist und unternehmerische Leistung.

VirtaMed hat seinen Sitz im IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum und ist Mitglied von Start Smart Schlieren. jh