Zürcher Unternehmen räumen beim Design Preis Schweiz ab

Zürich – Der Design Preis Schweiz zeichnet Höchstleistungen in zwölf wirtschaftsrelevanten Designkategorien aus. Unter den diesjährigen Gewinnern sind gleich fünf Unternehmen aus Zürich vertreten.

„Schweizer Design verkörpert Innovationskraft, Können, Werte und Identität“, schreiben die Ausrichter des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs für den Design Preis Schweiz auf ihrem Internetportal. Dabei versteht sich der Preis nicht allein als Auszeichnung für Höchstleistungen im Designbereich. Der Design Preis Schweiz sei vielmehr „eine Institution, die mit ihren Auszeichnungen und der Plattform beabsichtigt, die Bedeutung des Schweizer Designs aufzuzeigen und als Erfolgsfaktor zu positionieren“, erläutern die Organisatoren.

Für den Design Preis Schweiz 2019/20 wurden unter fast 300 Bewerbern 44 Projekte für die Endausscheidung in insgesamt zwölf Preiskategorien nominiert. Unter den Anfang November vorgestellten zwölf Siegern sind gleich fünf Unternehmen aus Zürich zu finden.

In der Kategorie Communication Design stach das Kulturprojekt Edition Unik seine Mitbewerber aus. Das von Heller Enterprises initiierte Projekt animiert ältere Menschen dazu, ihre Lebensgeschichte in Buchform zu bringen. Den Preis in der Kategorie Energy Efficiency kann die Piëch Automotive Group für ihren Elektrosportwagen Piëch Mark Zero nach Hause tragen. Der Preis für Furniture Design ging an Limbic Life, dessen Sitzmöbel, Limbic Chair, neuronale und emotionale Aspekte des Sitzens berücksichtigen. Der von den beiden Zürcher Jungunternehmen Studio Porto und Caru entwickelte Caru Smart Sensor setzte sich in der Kategorie Product – Consumer Goods durch. Der digitale Mitbewohner sammelt Daten über das Normalverhalten des Benutzers und kann bei Abweichungen Vertrauenspersonen kontaktieren oder einen Notruf vermitteln. Die Kategorie Textile Design schliesslich konnten die nachhaltigen Bananatex-Taschen des Taschen-Labels Qwstion für sich entscheiden. hs

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